Minister for the Environment Visits ArcheHof Windeck

The following is an excerpt of a rough translation of a newspaper article in the "Mitteilungsblatt Windeck" written by Jak Bönisch. The full article is posted below.

Photography by Ira Schneider.

Johannes Remmel, NRW Minister for Climate Protection, Environment, Agriculture, Conservation and Consumer Affairs, visited the ArcheHof Windeck during his "LAND, PEOPLE, HOME" tour on September 3, 2016. Many farmers and representatives of Fairtrade and environmental organizations, at the invitation of the hosts will Lisa Anschütz and Kalle Gross, expressed concrete concerns, questions and suggestions in the technical discussion with Minister Remmel and Secretary of the State of NRW Horst Becker (both members of B '90 / Die Grunen) .

In particular, the elimination of bureaucratic obstacles, restrictions and regulations that make meeting the businesses concerns in our small-scale central mountain region particularly difficult was a concern for the farmers. 

Both the Minister and Secretary of State had an open ear for the needs of the farmers and gratefully took suggestions. 

In sunny late summer weather the meeting by the huge cake was - fresh from Great 'Backes - sweet. The singer and guitarist Barbara K from Austin, Texas  and the guitarist and songwriter Wolfgang Pracht, both living on the Archehof, put on the proverbial icing by performing the self-written "My Name Is Truth" and "Swimming in Blackwater" - both songs levying a profound political statement.


Auf seiner "LAND, LEUTE, HEIMAT"-Tour machte Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Station auf dem Arche-Hof in Windeck-Kohlberg. Etliche Landwirte und Vertreter*innen von Fairtrade- und Umweltschutzverbänden waren der Einladung der Hofbetreiber Lisa Anschütz und Kalle Groß gefolgt und äußerten im Fachgespräch mit Minister Remmel und Staatssekretär Horst Becker (beide B' 90 / DIE GRÜNEN) konkrete Sorgen, Fragen und Verbesserungsvorschläge.

Insbesondere der Abbau von bürokratischen Hindernissen, von Einschränkungen und Vorschriften, die die Betriebe in unserer kleinteiligen Mittelgebirgsregion besonders hart treffen, war den Landwirten ein Anliegen. Warum darf ich eine Milchtankstelle nicht an der Landstraße bauen, wo die Leute vorbei kommen, sondern nur auf dem eigenen abgelegenen Hof, den so schnell niemand findet? Warum werden land- und forstwirtschaftliche Erschließungsstraßen gebaut, wenn dann kein Geld für deren Pflege bereit gestellt wird? Warum werden den kleinen Bauern Auflagen gemacht, an die sich die großen nicht halten? Kann es sein, dass bei der Vermarktung von Rindfleisch strenge Grenzwerte für PCB-Belastung gelten und die Landwirte die kostspieligen Analysen selber bezahlen müssen, während für höher belastetes Wildfleisch gar keine Grenzwerte existieren?

Minister und Staatssekretär hatten für die Fragen und Nöte ein offenes Ohr und nahmen manchen Vorschlag dankbar auf. Besonderes Ministerlob gab es für die beiden Archehofbetreiber, die mit der Aufzucht von alten Haustierrassen dafür sorgen, dass die genetische Vielfalt erhalten bleibt, die bei der ansonsten verbreiteten Massentierhaltung auf der Strecke bleibt. Die Tatsache, dass auf dem Nebenerwerbshof ein kleines aber allen modernen Anforderungen genügendes Schlachthaus gebaut und damit eine sinnvolle Hofvermarktung ermöglicht wurde, zeige, dass bei aller Reglementierung auch noch vernünftige Lösungen möglich sind. Das Beispiel sollte Schule machen und Nachahmer finden.

Bei sonnigem Spätsommerwetter wurde das Treffen durch die riesigen Blechkuchen - frisch aus Groß' Backes - versüßt. Die Sängerin und Gitarristin Barbara K., die es aus dem texanischen Austin auf die Windecker Höhen verschlagen hat, und der Gitarrist und Songschreiber Wolfgang Pracht, beide auf dem Archehof lebend, setzten der illustren Versammlung das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf, indem sie mit den selbstgeschriebenen Songs "My Name Is Truth" und "Swimming in Blackwater" ein tiefgründig politisches Statement abgaben.